Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen

Zunächst einmal eine Begriffsklärung: Nahrungsmittelintoleranz ist der Überbegriff für unerwünschte Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel.

Darunter fallen Nahrungsmittelallergien bei denen es immer zu einer Überreaktion des Immunsystems auf ein Protein des betreffenden Lebensmittels kommt. Die Reaktion kann so heftig ausfallen, dass sie lebensbedrohlich sein kann. Der wirksamste Schutz gegen ein Auftreten von Allergien ist langes Stillen und spätes, vorsichtiges Einführen von Beikost im Säuglingsalter. Allerdings können Allergien sich jederzeit auch im Alter noch entwickeln. Die Lebensmittel, auf die man reagiert müssen konsequent vermieden werden.

Ebenfalls dazu gehören enzymatische Intoleranzen, die häufig als Lebensmittelintoleranzen bezeichnet werden. Hier fehlen (oder sind nur unzureichend vorhanden) die Verdauungsenzyme, die benötigt werden die betreffenden Lebensmittel vollständig zu verdauen. Die bekanntesten sind die Laktoseintoleranz und die Fruktosemalabsorbtion. Die Reaktionen sind nicht lebensbedrohlich, aber häufig haben die Betroffenen einen langen Leidensweg hinter sich bevor es zu einer Diagnose kommt.

Unabhängig von der Art der Erkrankung ist es nicht ausreichend zu lernen auf welche Lebensmittel man verzichten muss, auch wenn das allein schon ganz schön kompliziert sein kann. Vielmehr gehört auch dazu die Krankheit so in seinen Alltag zu integrieren, das das Thema Essen und Ernährung nicht zu viel Platz einnimmt.

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